Südbadischer Tischtennis-Verband e.V.

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Südbadische EM der Jugend

„Ihr könnt in die Geschichte eingehen“

Am Wochenende des 23. und 24. November fanden in Freiburg die letzten Südbadischen Jugendmeisterschaften statt. Das Turnier unter der Leitung von Jugendwart Alexander Heißler und dem verantwortlichen Verein FT 1844 Freiburg fand bei über 220 Spieler/Innen Anklang. Am Samstag und am Sonntag ließ der Jugendwart von FT 1844 Freiburg, Daniel Siegele, die Jugendlichen wissen, dass man „durch einen Sieg in die Geschichte eingehen kann.“ Dabei bezog er sich auf die bevorstehende Verschmelzung des Südbadischen Tischtennisverbandes und des Tischtennisverbandes Würrtemberg-Hohenzollern zum 01.01.2020. Bei der letzten Südbadischen Meisterschaften gab es einige herausragende Athleten, die oftmals unter anderem durch den Landesstützpunkt Südbaden ausgebildet wurden und bei diesem Turnier ihre Klasse zeigen konnten.
Weiterlesen: Südbadische EM der JugendAm Samstag fanden die Wettbewerbe der U11 und U15-Altersklassen statt. Hier gab es vor allem in der Altersklasse U11 mit Noah Ziegelmeier (TTC Renchen) einen überragenden Spieler. Das neun Jahre junge Supertalent, das auch unter der Leitung von den Landestrainern Martina Schubien und Konstantin Chepkasov trainiert, zeigte mit einem Doppelsieg bei den Jungen U11 seine Klasse. Einen Tag später konnte er auch im U13 Wettbewerb erst von Atakaan Kötken (TTG Ulm) mit einem knappen 3:2 Sieg im Finale gestoppt werden. Die Titel bei den Mädchen U15 und U18 wurden allesamt von den gleichen Spielerinnen ausgespielt. Die Mädchen des TTC Suggental, angeführt von den Zwillingsschwestern Finnja und Antje Böhm spielen nicht nur eine famose Saison in der Damen Verbandsliga, sondern dominieren auch, in der Abwesenheit von Melanie Merk (ESV Weil) und Jele Storz (DJK Offenburg) die Wettbewerbe nach Belieben. Am Samstag im U15 Wettbewerb konnte sich Antje Böhm in einem knappen Finale mit 3:1 gegen ihre Zwillingsschwester durchsetzen, zum gleichen Duell kam es am Sonntag im U18 Wettbewerb. Dieses Mal war das Aufeinandertreffen im Halbfinale und ging wiederum mit einem 3:0 Sieg an Antje Böhm. Im Finale traf sie auf ihre Doppelpartnerin, mit der sie auch den Doppelwettbewerb gewinnen konnte. Noemi Graf (DJK Offenburg) bestätigte ihre Position als Nummer zwei der Setzliste, konnte aber nach dem gewonnenen ersten Satz im Finale gegen Antje Böhm keinen weiteren Satz gewinnen.
Weiterlesen: Südbadische EM der JugendIm Wettbewerb der Jungen U18 war das Feld von zwei Spielern dominiert. Im letzten Jugendjahr befindet sich Kai Moosmann, der mit dem TTC Singen vor der Saison in die Regionalliga aufgestiegen war. Zwei weitere Jahre hat der Offenburger Samuel Schürlein, der in der vergangenen Saison mit sehr guten nationalen Leistungen bei den Jungen U15 auf sich aufmerksam gemacht hatte. Im spielerisch hochwertigsten Spiel des Wochenendes konnten die beiden am Sonntagabend den Gewinner im Finale ausspielen. Hier hatte der Badenligaspieler Schürlein bei einem umkämpften 3:0 Sieg die Nase vorne.
Vizepräsident Jugend, Alexander Heißler, bedankte zum Abschluss der Veranstaltung beim Veranstalter FT 1844 Freiburg, erinnerte an und wünschte viel Erfolg bei der Baden-Württembergischen Meisterschaft und „ist gespannt durch welche Qualifikationsmaßnahme das Turnier in Zukunft ersetzt werden wird.“

BaWü TOP16_U15 und TOP12_U18

Zwei schweißtreibende Turniertage in der Landeshauptstadt  (Von Thomas Holzapfel)

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Tom Schaufler (TTSF Hohberg) und Melanie Merk (TTC Beuren a.d.Aach)

Melanie Merk bei den U15-Mädchen, Manuel Prohaska bei den U15-Jungs sowie Melissa Friedrich und Tom Schaufler im U18-Bereich schafften mit ihren Erfolgen bei den baden-württembergischen Ranglistenausspielungen in Stuttgart die direkte Qualifikation zum Top48-Folgeturnier auf nationaler Ebene. Die vier Talente setzten sich bei einem schweißtreibenden Saisonabschluss in der Landeshauptstadt gegen die spielstarke Konkurrenz aus Baden-Württemberg durch.

Kurz vor den Sommerferien mussten die U15- und U18-Youngsters noch einmal an ihre körperlichen und mentalen Grenzen gehen. Aber nicht nur die Spieler und Spielerinnen wurden über Maßen gefordert, auch die zahlreichen Betreuer, die Turnierorganisatoren und nicht zuletzt die durchführende Tischtennisabteilung des SV Sillenbuch mussten in der warmen und zuweilen stickigen Stuttgarter Sporthalle richtig anpacken.
Aus sportlicher Sicht sorgte Melissa Friedrich für eine Überraschung. Als Sechstplatzierte der letzten U18-Jahrgangsrangliste gehörte die Spielerin der TTG Neckarbischofsheim allenfalls zum erweiterten Favoritenkreis, doch nunmehr ließ sie die gesamte U18-Mädchenkonkurrenz abblitzen. Und dies mit einer beachtlichen Nervenstärke. „Ohne zu übertreiben, hat Melissa in diesem Turnier etwa zwanzig Matchbälle abgewehrt“, war ihr Trainer Andreas Dörner nach den zwei Tagen von Stuttgart hin und weg. Gegen die spätere Viertplatzierte Thi Minh Thu Nguyen (NSU Neckarsulm) waren es gleich deren sechs Matchbälle, mit denen sich Melissa Friedrich konfrontiert sah, gleich zu Beginn gegen Miriam Kuhnle stand sie bei 0:2 Sätzen und einem 6:10-Zwischenstand im dritten Durchgang ebenfalls kurz vor der Niederlage. Gegen Elena Hinterberger (TTV Weinheim-West) waren es noch einmal zwei Matchbälle, die sie erfolgreich abwehrte, zudem machte sie gegen Celine Schädler (TTC Singen) ein 0:2 und 3:9 noch wett und wehrte weitere Matchbälle ab. Noch einmal Andreas Dörner, Stützpunktleiter in Heilbronn: „Heute passte einfach alles bei Melissa, sie hatte eine tolle Einstellung und die nötige Lockerheit.“ Auch Christian Behringer, Vater und Betreuer der Dritten Felicia Behringer, zog den Hut und gratulierte Melissa Friedrich zu einem „bombastischen Turnier“.

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